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Seit einigen Jahren ist die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland rückläufig. In NRW ist die Zahl jährlicher Gründungen 73.835 auf 64.828 gesunken. Dieser Abfall von fast 9% wirft in der freien Wirtschaft einige Fragen auf. – „Was sind die Gründe für den Rückgang?“, „Worauf muss ich bei meiner Gründung achten?“, „Was muss passieren damit die Zahl wieder steigt?“. In unserem neuen Blogbeitrag werden wir versuchen diese Fragen beantwortet! 

Lesedauer: 3 Minuten 

Zahlen und Fakten für 2017 

Hier haben wir für Euch die wichtigsten Erkenntnisse aus der IHK NRW Studie (2017) übersichtlich zusammengefasst. Wenn man die Zahlen betrachtet, liegen mögliche Gründe für den Rückgang der Zahlen schnell auf der Hand. 

  • 70% der Gründer brauchen weniger als sechs Monate von der Entscheidung für eine Existenzgründung bis hin zum Schritt in die Selbstständigkeit 
  • Nur 22% nehmen dabei eine Gründungsberatung in Anspruch 
  • 44% beklagen den großen bürokratischen Aufwand bei einer Gründung 
  • 31% haben Probleme mit der Steuergesetzgebung 
  • Fast 20% waren die öffentlichen Finanzierungshilfen nicht bekannt 
  • 57% der Gründer sind zwischen 35 und 55 Jahren 
  • Mit 64% ist der Dienstleistungssektor der größte Wirtschaftszweig 

Gründe für den Rückgang von Existenzgründungen 

Den Traum vom eigenen Unternehmen, also „der eigene Chef zu sein“, haben viele. Doch häufig werden die Verantwortung, das finanzielle Risiko und die vielen verschiedenen bürokratischen Aufgaben unterschätzt. Gerade der bürokratische Aufwand, den viele Gründer nicht auf dem Schirm haben bzw. selbst nicht zu bewerkstelligen wissen, wird häufig als Grund für das Scheitern der Unternehmen genannt. Dies führt dazu, dass die Zahl der Liquidationen in den letzten Jahren immer weiter angestiegen ist und höher war als die der Gründungen. So lag die Zahl der Liquidationen im Ruhrgebiet (2016) beispielsweise bei ca. 22.500, wogegen die Zahl der Gründungen hingegen nur bei ca. 19.000 lag. 

Betrachtet man diese Zahlen, ist es umso erschreckender, dass nur 22 % der Gründer eine Beratung in Anspruch genommen haben. Diese wird Gründern und angehenden Gründern dringend geraten, um leicht vermeidbare Fehler verhindern zu können. 

Was bei einer Gründung berücksichtigt werden muss 

Wir haben oben von bürokratischem Aufwand gesprochen, der vielen Gründern im Weg steht bzw. viele Unternehmungen zum scheitern verurteilt. Welche dies im Detail sind, seht Ihr hier:

  • Erstellung eines Business- und Finanzplans
  • Auswahl von möglichen Fördergeldern oder Zuschüssen (wie wir oben gelernt haben, vielen ist die Existenz dieser Zuschüsse erst gar nicht bewusst)
  • Banktermine zu Finanzierungsgesprächen
  • Anmeldung des Gewerbes bei Finanzämtern und Städten
  • Auswahl des EDV-Systems zur Erstellung von Angeboten und Rechnungen
  • Die korrekte Buch- und/oder Kassenführung
  • Budgetplanung und Betriebswirtschaftliche Analysen
  • Preisfindung

Viele Aufgaben bei denen nicht nur die Erfahrung sondern an vielen Stellen schlichtweg das nötige Know How fehlt. Folge dieses Missstandes sind vergeudete Ressourcen in Form von Zeit und Geld für teure Dienstleister. Der erste Schritt in die Selbstständigkeit ist gerade getan und man schreitet mit Schwung auch direkt wieder raus aus der Selbstständigkeit.

Was muss passieren, damit die Zahl der Gründungen wieder zunimmt 

Inzwischen gibt es viele Dienstleister die ihre Kosten an den Aufwand und das Budget von Neugründern anpassen können und sich auf eine Unternehmensberatung bzw. Gründerberatung spezialisiert haben. Das typische Leistungsspektrum einer solchen Beratung kann dabei sogar sämtliche bürokratischen Tätigkeiten die oben schon beschrieben wurden abdecken. 

Dieser Service ist für Existenzgründer eine große Hilfe. Vor Allem wenn die Gründer keinerlei Erfahrungen oder Know How in den Bereichen haben. Die Konzentration kann somit dem Tagesgeschäft gewidmet werden, was gerade bei einem StartUp-Unternehmen essentiell ist.  

Wie es so häufig der Fall ist: Was Du selber nicht leisten kannst, lass andere für Dich erledigen. Gerade Gründer sind bei bürokratischem Aufwand hier auf der sicheren Seite. 

 

 

 

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