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„Digitalisierung“ – Megatrend oder Unwort des Jahres? Eines ist jedoch sicher: In keinem Bereich der Wirtschaft kommt man mehr an ihr vorbei. Unternehmen stehen mehr denn je unter dem Druck sich zu modernisieren und im Zuge dessen zu digitalisieren. Während einige Branchen schon komplett digitalisiert ist, gibt es andere die gerade erst auf den Zug aufspringen. Doch auch innerhalb eines Unternehmens, welches in der Digitalisierung schon weit vorangeschritten ist, gibt es digitale Schnarchnasen. 

Zu diesen Nachzüglern gehört vielerorts auch die Personalabteilung, wobei gerade hier Ansatzpunkte bestehen, die den Unternehmen einen signifikanten Mehrwert bescheren können. Welche das sind und warum auch das Personalwesen nicht an der Digitalisierung vorbeikommt, erfahrt ihr in unserem Blog: 

Lesedauer: 3 Minuten 

Der Beitrag zum Unternehmenserfolg

Gutes Personal ist nicht nur immer schwieriger zu finden, Unternehmen stehen auch mehr denn je vor der Herausforderung die Fluktuation der Mitarbeiter zu verringern. Mit der zunehmenden Erkenntnis, dass Mitarbeiter und ihre Fähigkeiten die wichtigsten Ressourcen des Unternehmens darstellen, wächst auch der Anspruch und die Notwendigkeit, die HR-Prozesse zu rationalisieren. Der erste Schritt dorthin ist die Digitalisierung. 

Diese birgt in HR-Abläufen ein enormes Potenzial, das mit dem einhergehenden Wandel der Instrumente und der Aufgabenfelder einhergeht. Die Digitalisierung bietet dem Personalwesen die Chance sich komplett neu zu definieren und somit auch einen neuen Einfluss auf weitere Bereiche innerhalb des Unternehmens zu bekommen. 

Was Bedeutet Digitalisierung für das Personalwesen?

Wenn man sich die Aufgaben des Personalwesens anschaut, die grob zusammengefasst aus der Mitarbeiterrekrutierung sowie -betreuung bestehen, wird eines schnell deutlich. Der positive Effekt des Personalwesens auf das Unternehmen steht und fällt mit der richtigen Aufbereitung vorhandener Daten. Sei es für die Rekrutierung passend zu dem Anforderungsprofil der Stelle, die effiziente Verteilung der Mitarbeiter auf bestehende Projekte oder die Pflege von Personalakten, um Mitarbeiter bestmöglich zu betreuen und weiterzuentwickeln. 

Mit diesen Prozessen steht und fällt der Unternehmenserfolg, so liegt es auf der Hand sie zu rationalisieren und zu verbessern. Gerade in wachsenden Unternehmen bzw. Unternehmen die dezentral operieren. Die Lösung: Digitalisierung der Daten und Prozesse. Dadurch besteht eine neue Form der Transparenz, Prozesse können standardisiert und automatisiert werden und der Aufwand der Ablauforganisation verringert sich auf ein Minimum. So ergibt sich für die Personalabteilung endlich die Möglichkeit, seiner geforderten Rolle als strategischer Partner nachzukommen und wertvolle Fakten zu liefern, die die Grundlage für Geschäftsentscheidungen darstellt. 

Die Personalabteilung ist die digitale Schnarchnase 

In der Theorie bietet die Digitalisierung nur Vorteile, auch für die Personalabteilung. Allerdings hat eine Studie der Unternehmensberatung CSC ergeben, dass 90% der Befragten Arbeitnehmer behaupten, eine Digitalisierung bestehender Strukturen des eigenen Unternehmens wäre in der Praxis kaum zu meistern. Gerade die Personalabteilung ist hier das Schlusslicht. Nicht nur die Rekrutierung und die Lohn- und Gehaltsabrechnungen sind veraltet sondern noch schwerwiegender, die betriebliche Weiterbildung ist den neuen Anforderungen nicht angepasst. Wenn das Unternehmen sich hier nicht in der Lage fühlt, gilt es auf professionelle Hilfe zurückzugreifen.

Dadurch werden maximal pauschale Schulungskonzepte ohne Rücksicht auf spezifische Bedürfnisse der einzelnen Mitarbeiter angeboten. Doch gerade im heutigen Arbeitszeitalter, welches durch stetigen Wandel von Anforderungsprofilen geprägt ist, die zudem immer enger definiert werden, muss man auch die Weiterbildung des Personals so spezifisch wie möglich planen. Für 65% der Befragten ist in den Unternehmen hier noch viel Luft nach oben. 

Die Vorteile auf einen Blick

Alle Daten, auf einen Blick und effizient aufbereitet. Vor allem für dezentrale und wachsende Unternehmen von enormer Wichtigkeit. Welche Vorteile sich daraus ergeben, haben wir unten für Euch zusammengefasst.

  • Lohn- und Gehaltsabrechnungen automatisiert und online zur Verfügung gestellt: Aufwand- und Kostenreduktion! 
  • Nutzung von Programmen, in denen Anforderungsprofile definiert sind, zu besetzende Stellen angezeigt werden und Diskrepanzen zwischen Ist- und Soll-Werten aufgezeigt werden: Effiziente Rekrutierung und Verteilung der Mitarbeiter.
  • Aufzeigen von Diskrepanzen zwischen Ist- und Soll-Werten bzgl. des Anforderungsprofils bei bestehenden Mitarbeitern: Effiziente Nutzung von Weiterbildungsmaßnahmen
  • Digitalisierung der Personalakten: kein Papier und kein Suchen mehr. Alles per Klick auf einen Blick.
  •  Ergo: eine starke Vereinfachung der Personalplanung, -führung und des Personalcontrollings. 

Die Folge daraus ist nicht nur eine höhere Zufriedenheit der Mitarbeiter sondern auch eine effektive Nutzung der Human Ressourcen. Alles in allem hat die Digitalisierung des Personalwesens einen positiven Effekt auf das gesamte Unternehmen, deren Mitarbeiter und Arbeitsabläufe. Wer auf diesen Zug noch nicht aufgesprungen ist, sollte dies schnellstmöglich tun. Sonst ist er nämlich abgefahren. 

 

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