Beantragung der USt-ID in ganz Europa

Inklusive beglaubigter Übersetzung.

Umsatzsteuerregistrierung in ganz Europa

Der schnellstmögliche Weg zur USt-ID in Europa

Gemeinsam mit unserem erfahrenen Steuerberaternetzwerk in Europa, sorgen wir für die ordnungsgemäße Einreichung aller relevanten Unterlagen zur Beantragung einer USt-ID in den Ländern Deutschland, Polen, Tschechien, Frankreich, Italien, UK, Spanien, Österreich und der Schweiz (Bei Bedarf auch weitere Länder). Durch die jahrelange Erfahrung und die Nähe zu den jeweiligen Finanzämtern können wir die Umsatzsteuerregistrierung schnellstmöglich umsetzen.

In der Regel dauert die Umsatzsteuerregistrierung mit JuMa zwischen 4 - 6 Wochen

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Alles, was Online Händler wissen sollten, um eine Umsatzsteuer-ID beantragen zu können!

Was ist die Umsatzsteuer-ID und benötigen FBA-Händler unbedingt eine?

hier habt Ihr die Antwort

Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (kurz USt-ID) können Unternehmer zusätzlich zu ihrer Steuernummer beantragen. Mit Hilfe der USt-ID können Unternehmen innerhalb der EU eindeutig gekennzeichnet werden und sich bei B2B Geschäften unter Angabe der USt-ID von der Umsatzsteuer „befreien“. Die USt-ID ist nicht mit der „normalen“ Steuernummer zu verwechseln, die Ihr vom örtlichen Finanzamt erhaltet. Diese wird ebenfalls in dem jeweiligen Land benötigt, um dort die Umsatzsteuervoranmeldung* durchführen zu können. Den Unterschied zwischen Umsatzsteuer-ID und Steuernummer erklären wir Euch in einem kleinen Beispiel: (Übrigens, Privatpersonen können keine USt-ID beantragen)

  1. Ihr versendet als Unternehmen in einem B2B Geschäft an ein anderes Unternehmen im Ausland, das ebenfalls in Besitz einer USt-ID sind. (Wie es auch bei einer innergemeinschaftlichen Verbringung der Fall ist) Ihr verschickt eine Rechnung nach dem § 13b UStG ohne Mehrwertsteuerausweisung an den Unternehmer im Ausland. Dieser verbucht die Rechnung mit gleichzeitiger Umsatzsteuerzahlung und Umsatzsteuererstattung. Also im Prinzip eine „Null-Nummer“ für die Geschäfte im B2B-Bereich. Hintergrund ist die Vereinfachung von Einfuhren und Handel innerhalb der EU zwischen Unternehmen.
  2. Ihr versendet als Unternehmen in einem B2C Geschäft an einen privaten Endkunden, der bekanntlich nicht im Besitz einer USt-ID sein kann. Somit besteht keine Möglichkeit eine „mehrwertsteuerfreie“ Rechnung zu erstellen und ihr seid als Versender verpflichtet die Umsätze (nach Überschreitung der Lieferschwelle) in dem Land zu versteuern. 

Sobald Ihr als FBA und PAN-EU Händler Geschäftsbeziehungen, Lager oder Marktplätze im Ausland unterhaltet, seid Ihr in dem jeweiligen Land auch verpflichtet euch steuerrechtlich zu registrieren. Dies geschieht über die Beantragung der USt-ID. Nur mit Hilfe der USt-ID kann die komplizierte Umsatzbesteuerung im Ausland korrekt abgewickelt werden. 

Wo kann man die Umsatzsteuer-ID beantragen?

hier habt Ihr die Antwort

In der Regel läuft die Beantragung der ausländischen USt-ID über die zuständige, örtliche Steuerbehörde. In Bezug auf die Voraussetzungen und den Prozess gibt es in den einzelnen EU Mitgliedsstaaten allerdings erhebliche Unterschiede. So spielt es z.B. eine Rolle ob das Unternehmen im Ausland zusätzlich eine Betriebsstätte unterhält oder nicht. 

Weiter unten haben wir Euch am Beispiel von Polen übersichtlich aufgelistet, wo und unter welchen Voraussetzungen Ihr eine Umsatzsteuer-ID beantragen könnt.  

Gibt es Unterschiede bei der Beantragung der Umsatzsteuer-ID?

hier habt Ihr die Antwort

JA!

  1. Zum einen gibt es, wie bereits erwähnt, erhebliche länderspezifische Unterschiede bei der Beantragung der USt-ID. So muss z.B. in Italien zusätzlich ein italienisches Bankkonto eröffnet werden, von dem aus die Umsatzsteuer für das Land überwiesen wird. Der Grund dafür: Italien möchte das so. In Spanien wird es noch komplizierte. Zunächst muss beim auswärtigen Amt eine NIE Nummer erstellt werden, die mit unserer Steueridentifikationsnummer (für die Lohnabrechnung) gleichzusetzen ist. Erst dann kann die Steuernummer und UST-ID für das Unternehmen beantragt werden. Und jetzt kommt es ganz Dicke: Dies gilt auch nur für Personengesellschaften. Da sind wir auch schon beim nächsten Grund für Unterschiede bei der Beantragung der USt-ID: die Gesellschaftsform 
  2. Zum anderen gibt es Unterschiede zwischen Personen- und juristischen Gesellschaften bei der Beantragung der USt-ID/Steuernummer. Eine Personengesellschaft kann sich mit einem EU konformen Personalausweis legitimieren, wogegen sich eine juristische Gesellschaft nur über den Handelsregisterauszug ausweisen kann. Dieser muss wiederum beglaubigt übersetzt werden.

Wo muss die USt-ID angegeben werden?

hier habt Ihr die Antwort

Die Umsatzsteuer-ID ersetzt auf Rechnungen die Steuernummer. Sie muss bei Rechnungen an Kunden und bei innergemeinschaftlichen Verbringungen immer angegeben werden. 

Außerdem muss die USt-ID nach dem Telemediengesetz § 5 TMG im Impressum der Firmen-Website aufgeführt werden. Fehlt diese Angabe, kann das eine Abmahnung zur Folge haben.  

Die USt-ID im Rahmen von internationalen Transaktionen?

hier habt Ihr die Antwort

Unterscheiden muss man hier zwischen innergemeinschaftlichen Verbringungen und dem B2C Verkauf an den Endkunden. Da man bei innergemeinschaftlichen Verbringungen auch eine zusammenfassende Meldung durchführen muss, benötigt man in dem jeweiligen Land auch eine USt-ID. Lieferungen zwischen Unternehmen, sofern sie eine USt-ID besitzen sind allerdings umsatzsteuerfrei. Dies gilt auch, wenn man im Prinzip die Waren an sich selbst sendet. Trotzdem muss die Transaktion steuerlich dokumentiert werden. (Mehr dazu erfahrt Ihr hier

Der Endkunde kann als Privatperson bekanntlich keine USt-ID besitzen und ihm ist die Umsatzsteuer somit in Rechnung zu stellen. Diese ist zudem an das örtliche Finanzamt abzuführen. 

*Wir erbringen unsere Leistungen im Rahmen des § 6 Nr. 3 und Nr. 4 StberG. Das bedeutet, unsere Leistungen beziehen sich auf die Durchführung mechanischer Arbeitsgänge bei der Führung von Büchern und Aufzeichnungen, die für die Besteuerung von Bedeutung sind; hierzu gehören nicht das Kontieren von Belegen und das Erteilen von Buchungsanweisungen. Zu unseren Tätigkeiten zählt ferner das Buchen laufender Geschäftsvorfälle, die laufende Lohnabrechnung und das Fertigen der Lohnsteuer-Anmeldungen.